Aktuelle Infos: 

 

 

 

 

 

Müllsammelaktion 2019

Der Hegering Milte-Einen hatte gemeinsam mit dem lokalen Angelverein, dem Heimatverein, der Schützenbruderschaft St. Georg Müssingen und der Emsbande zur Müllsammelaktion 2019 aufgerufen. Über 60 Freiwillige trafen sich am 2. März auf dem Hof Lütke Streine in Einen zur Müllsammelaktion.

Durch AWG und GEG unterstützt, konnten die Helfer ausgestattet mit Warnweste, Handschuhen Müllgreifer und Abfallbeuteln tatkräftig den Frühjahrsputz in der Natur beginnen. Gesammelt wurde der Müll in den Außenbereichen um Milte, Einen und Müssingen.

Dank der vielen Helfer, war der durch die Stadt Warendorf bereitgestellte Container beim Abschluss auf dem Platz der Raiffeisen in Milte gut gefüllt. Dort gab es beim gemeinsamen Ausklang auch eine Stärkung für die Teilnehmer.

 

 

Bericht: M. Postert, Foto: C. Ossege-Fischer

 


Kreisweite Taubentage 2018

Die kreisweiten Taubentage an den ersten beiden Samstagen im Februar, fanden auch im Hegering Milte-Einen eine gute Beteiligung in der Jägerschaft. Auch jüngere Jäger unterstützten in den lokalen Revieren dabei, durch die Jagd auf Tauben Fraßschäden in der Landwirtschaft zu reduzieren.

Dank des besonderen Geschmacks erfreut auch das Wildbret den Gaumen, z.B. als Suppe oder gebratene Taubenbrust.

Die Beteiligung lag in den Revieren des Hegerings knapp unter der des Vorjahres. Dazu mag auch das durchwachsene Wetter beigetragen haben. Zum Abschluss wurde die Strecke mit Jagdhörnern verblasen. Neben 68 Tauben kamen an beiden Samstagen eine Krähe und ein Nutria zur Strecke.

 

Bericht und Fotos: Matthias Postert

 


 

 


 

Hubertusmesse am 10 November in Einen

Am Samstag gestalteten die Jagdhornbläser /-innen unseres Hegering die Vorabendmesse in der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Einen mit. Im Anschluss daran wurde im "Backhaus" in Einen das 35 - jährige Bestehen der Bläsergruppe gebührend gefeiert.

--Bericht und Bilder unter Bläsergruppe--

 


 

Ausflug Hegering Milte-Einen 2018

Treff- und Startpunkt des diesjährigen Ausflugs vom Hegering Milte-Einen war bei Familie Geismann in Milte. Bei Sonnenschein warteten dort bereits die Jagdhornbläser und stimmten zur Begrüßung die Signale sammeln der Jäger und Aufbruch zur Jagd an. Mit dem Fahrrad ging es dann durch Feld und Flur Richtung Neuwarendorf zum Hofladen Austermann. Die 24 Teilnehmer im Alter von 10 bis 84 Jahren wurden dort bereits erwartet und erhielten einen spannenden Einblick in Anbau, Ernte und die Weiterverarbeitung der unterschiedlichen Gurkensorten. Johanna Austermann führte die Gruppe kompetent durch Anbau und Produktion und beantwortete die Fragen der interessierten Teilnehmer. Am Ende der Führung gab es zur Freude aller im Hofladen noch Gurken als Präsent, so dass sich jeder auch im Nachgang vom guten Geschmack der lokalen Produkte überzeugen konnte.

Im Anschluss ging es mit dem Rad weiter Richtung Müssingen zur Gaststätte „Zum Fensterberg“. Dort wurde zur Stärkung Kaffee und Kuchen gereicht. Der Ausklang fand in Einen auf dem Hof Lütke Streine statt. Hegeringleiter Elmar Lietmann übernahm die Leitung auch am Grill und versorgte die Gäste mit Spezialitäten. Hausgemachte Wildbratwurst von Sau und Reh war ein Highlight. Diese hatte Peter Dreimann vorab zusammen mit Bruder Thomas selbst hergestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht und Fotos: Mathias Postert

 


 

Hegeringschießen - Übungsnachmittag am Butterpatt

Am 11 August 2018 trafen sich die Jäger aus dem Hegering Milte-Einen zum jährlichen Übungsnachmittag am Butterpatt.

Dabei wurde nicht nur trainiert, es konnten auch Probeschüsse mit der Büchse gemacht und bei Bedarf der Schießnachweis erneuert werden.

Dazu wurde neben den Kugeldisziplinen des jagdlichen Durchgangs auch ausgiebig mit der Flinte auf Wurftauben geübt. Natürlich kam der Wettkampf nicht zu kurz. Dabei galt es in den unterschiedlichen Kugeldisziplinen und mit der Flinte bei Skeet und Trap möglichst gut zu treffen.

Besonders erfolgreich und damit diesjähriger Gewinner des Wanderpokals vom Hegering Milte-Einen war erneut Thomas Dreimann (289), gefolgt von Ingo Hartmann (281) und Peter Dreimann (260). Schießobmann Peter Dreimann überreichte die Trophäe somit an seinen Bruder Thomas.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht und Fotos: Mathias Postert

 

 


 

Hegeringsversammlung 2018

So weit weg und doch gefährlich: Lokale Jäger und Veterinäre fürchten die Afrikanische Schweinepest (ASP) und die möglichen Folgen eines Ausbruchs. Das wurde bei der Jahreshauptversammlung des Hegerings Milte-Einen in der Gaststätte Biedendieck deutlich. Geladen war der Kreisveterinär Dr. Hubert Hemmis der die Brisanz der Seuche erläuterte. „Wir haben Angst“ sprach er ganz offen. Die ASP ist eine Seuche, von der Haus- wie Wildschweine betroffen sein können. Bei Hausschweinen ist die Eindämmung verhältnismäßig einfach, wohingegen Maßnahmen bei einem Wildschweinfall schwierig sind. Neben den negativen Auswirkungen für den Export und Drittländer wäre der Hegering ebenfalls direkt betroffen. „Es gibt eine Sperrzone um den gefährdeten Bezirk. Das Jagen wäre hier untersagt“, so der Kreisveterinär. Obwohl es in Westeuropa noch keine Fälle zu verzeichnen gab, bat Dr. Hemmis um Mithilfe und verteilte Utensilien, mit denen die Jäger von Falltieren Proben entnehmen können.

Die gedrückte Stimmung hielt nicht lange an, denn es standen noch weitere, erfreuliche Punkte auf der Tagesordnung. Elmar Lietmann, Vorsitzender des Hegerings, blickte auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück.

Neben diversen Jagdausflügen wurden auch gemeinsame Radtouren veranstaltet, und die Jagdhornbläsergruppe war bei diversen Wettbewerben erfolgreich. Besonders stolz ist der Hegering auf die Zusammenarbeit mit Kindergärten, woran bei Jägern nicht zuerst gedacht werde. Gemeinsam mit den Erziehern werden die Kinder im Wald unterrichtet, die so die Natur und die Tiere kennenlernen. „Die Aktionen sind uns sehr wichtig“, erzählt Matthias Postert, zuständig für die öffentliche Arbeit. „Wir leben alle gemeinsam hier, und der Wald ist ein wichtiger Bestandteil. Wir kennen ihn gut und teilen unser Wissen gerne mit den Kindern“. Im Zuge dessen dankt Elmar Lietmann allen Revierinhabern: „Ihr stellt uns eure Reviere für die Jugendarbeit und die Hundeausbildung zur Verfügung. Ohne euch wäre die Arbeit so nicht möglich“, so Postert mit einem herzlichen „Waidmannsdank“.

Bezüglich der Jagdausbeute schauen die Jäger auf ein gemischtes Jahr zurück. Während bei den Füchsen ein dickes Plus zu verzeichnen war, seien alle Zahlen für Gefiedertes stark rückläufig. „Eine alleinige Ursache ist nicht auszumachen, aber es kristallisiert sich immer mehr heraus, das der starke Insektenrückgang wesentlichen Anteil hat“, erläutert Jochen Schmidt, verantwortlich für den Naturschutz, seinen Kameraden.

In diesem Jahr wurden einige Jäger für ihre Mitgliedschaft geehrt. Andreas Strotmann kann sich über 25 Jahre Hegering freuen, Markus Tipkötter ist zudem auch 25 Jahre im Landesjagdverband. Josef zur Wickern schaut auf beachtliche 40 Jahre im Hegering und im Landesjagdverband zurück.

Auf besondere Art wurde Hendrik Lütke Bexten geehrt, dem der Hegering für seine Arbeit im Verein das Landesjagdverbands - Verdienstabzeichen in Bronze verlieh. Mit dem Abzeichen gibt er gleichermaßen seinen Posten als stellvertretender Hegeringsleiter ab.

Dieser sowie der Schriftführer und Webmaster wurden neu gewählt. Einstimmig wurden Gerold Stratmann zum stellvertretenden Hegeringsleiter, Jens Chromy zum Schriftführer und Daniel Volmer zum Webmaster ernannt.

 

Urkunden und Präsente erhielten Markus Tippkötter, Josef zur Wickern, Alwin Wiggering und Hendrik Lütke Bexten überreicht durch Elmar Lietmann (mitte)

 

Test

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Westfälische Nachrichten 16.04.2018


Der Kobold des Waldes im Sachkundeunterricht

Auch in diesem Jahr stand das heimische Eichhörnchen wieder auf dem Stundenplan der beiden zweiten Schuljahre der Wilhelm-Achtermann-Schule in Milte und Einen. Und so war es kaum verwunderlich, dass die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen voller Vorfreude ihre Klassenräume betraten. Über Nacht waren dort zahlreiche Spuren aus dem Lebensraum des Eichhörnchens vorbereit worden. Unter Leitung der Waldpädagogin Theresia Lietmann vom Hegering Milte-Einen erforschten die Schüler und Schülerinnen gemeinsam, wie man Eichhörnchen unterscheidet, wie sie leben, was auf ihrem Speisezettel steht und wie gut sie sich in Wald orientieren können. Auch die Feinde des Eichhörnchens wurden von den Kindern genauestens inspiziert. Hierfür hatte Theresia Lietmann zahlreiche Tierpräparate mitgebracht, die alle intensiv betrachtet und angefasst werden durften. Nach einem äußerst lehrreichen Stationenlauf durften sich alle zur Erinnerung eine kleine Eichhörnchenbastelei gestalten. Zum Abschluss dieses ganz besonderen Sachkundeunterrichts, wurden alle Schüler und ihre Lehrerinnen jeweils mit einer Eichhörnchenexperten-Urkunde ausgezeichnet, weil sie sich nun besonders gut mit dem Kobold des Waldes auskennen.

Bericht: M. Postert, Foto: Inga Bartsch


Zahlreiche neue Eigenheime für Meise & Co

Passend zum Frühjahr und damit der Zeit in der unsere Singvögel auf Wohnungssuche gehen, starteten die dritten und vierten Schuljahre der beiden Grundschulen in Milte und Einen unter der Leitung des Hegerings Milte-Einen eine Nistkastenbauaktion. Pro Klasse ging es in zwei Gruppen an die Arbeit. Dabei startete eine Gruppe direkt im Werkraum mit dem Nistkastenbau, die zweite Gruppe blieb in den Klassenräumen. Dort stand die Ausbildung zum Vogelkundler, zum sogenannten Ornithologen, auf dem Unterrichtsplan. Unter der Leitung von Waldpädagogin Theresia Lietmann erforschten die Schüler wie man die Vögel unterscheidet, wie ihre Nester aussehen und wie man sie ohne zu stören beobachten kann. Hier gestaltete sich die Schüler und Schülerinnen ein eigenes Mini-Vogellexikon, zur schnellen Bestimmung einiger heimischer Singvögel. Während im Klassenraum noch so manches Vogelei betrachtet wurde, waren aus dem Werkraum schon die Geräusche der Akkuschrauber zu hören. Für diese Bauaktion hatten sich einige Schüler bereits im Vorfeld vorbereitet. Gemeinsam mit ihren Eltern waren sie in die heimische Werkstatt gegangen, um dort vorab den richtigen Umgang mit dem Akkuschrauber zu üben. Das bewährte sich dann beim Bauen in der Schule ganz hervorragend. Kaum waren unter Anleitung zahlreicher Mitglieder des Hegerings Milte-Einen die Bausätze zusammengestellt, schon waren die ersten Schrauben erfolgreich im Holz versenkt. Eifrig wurde dann geschliffen, damit sich die Vögel beim Anflug nicht verletzen. Danach wurde die Sitzstange am Eingang verleimt und schon war das neue Eigenheim fertiggestellt. Am Ende des Sachkundeunterrichts, waren fast 90 neue Nistkästen zusammengebaut. Da wurde jeder Nistkasten stolz von den Schülern nach Hause getragen, damit er im heimischen Garten den Vögeln eine neue Heimat bieten kann.

Bericht und Foto: Mathias Postert


Wir gratulieren der Bläsergruppe unseres Hegering zum Landessieger 2018 in der Wertungsklasse A

Einen Bericht hierzu sehen Sie auf der Seite der Bläsergruppe


Vorbereitung Nistkastenbau 2018

Auch in diesem Jahr soll wieder die Nistkastenaktion zusammen mit Schülern der lokalen Grundschulen in Milte und Einen stattfinden. Dazu bereiteten Mitglieder des Hegeringvorstandes Milte-Einen über 80 Bausätze vor, um daraus gemeinsam mit den Schülern der dritten und vierten Klasse Nistkästen zu bauen


Bericht und Foto 11.02.2018: Matthias Postert


Kreisweite Taubentage 2018

Fanden die Taubentage im letzten Jahr noch an den ersten beiden Samstagen im Februar statt, hatte die Kreisjägerschaft in diesem Jahr den Termin auf die letzten beiden Samstage im Januar vorgezogen, um durch die Jagd auf Tauben Fraßschäden in der Landwirtschaft einzudämmen. Das Wetter war zwar durchwachsen, dennoch beteiligten sich insgesamt knapp 20 Jäger und legten am Abend gemeinsam die Strecke. Hegeringleiter Elmar Lietmann freute sich über die Beteiligung seitens der Jägerschaft, allerdings dürften viele Hegeringmitglieder aufgrund der vorangegangenen Stürme auch anderen Arbeiten in den Revieren nachgegangen sein. An beiden Samstagen kamen in diesem Jahr 46 Tauben und 5 Krähen im Hegering Milte-Einen zur Strecke.


Bericht und Foto 11.02.2018: Matthias Postert


Hegeringausflug Milte-Einen am 19.08.2017

Einen spannenden Mix mit gleich mehreren Stationen bot der Hegeringausflug des Hegerings Milte-Einen. Treffpunkt war auf dem Hof  Geissmann. Über 40 Teilnehmer im Alter von bis 5 bis über 80 Jahren nahmen die diesjährige Einladung an. Die Jagdhornbläser gaben standesgemäß die Signale zum Sammeln und Aufbruch, dann ging es auf dem Fahrrad Richtung Ostbevern. Unterwegs sorgte ein kräftiger Schauer für eine kurze Pause. Spontan wurde auf dem Hof Eickholt Unterschlupf gesucht und gefunden. Dann ging es weiter zur Firma Vossko. Dort gab es einen interessanten Einblick in die Kälteerzeugung und die Energiegewinnung durch Blockheizkraftwerke. Im Café Bever Tenne wurde anschließend zum Kaffetrinken eingekehrt, bevor es zum Ausklang weiter zum Hof Schuckenberg ging. Dort klang der Abend bei köstlichen Wildspezialitäten vom Grill aus.

   

Bericht und Foto 19.09.2017: Matthias Postert


Hegering Milte – Einen lädt zum Training

Nach dem Abschluss der Umbauten der Anlage am Butterpatt in 2016, konnte der modernisierte Kugelstand in diesem Jahr wieder genutzt werden. Während es bei den Kugeldisziplinen noch Bindfäden regnete, schien passend zu den Disziplinen Skeet und Trap wieder die Sonne. Thomas Dreimann lief zur Hochform auf und konnte sich in diesem Jahr den Wanderpokal mit über 300 Punkten vor Ingo Hartmann auf dem zweiten und Schießobmann Peter Dreimann auf dem dritten Platz sichern.

Insgesamt nahmen über 20 Hegeringmitglieder das Angebot zum Training an. Besonders erfreulich, dass auch zwei Neumitglieder dabei waren. Zum Ausklang wurde dann gemeinsam gegrillt und Wildbratwurst genossen.

Bericht und Foto 17.08.2017: Matthias Postert


Hegeringversammlung 2017

Passionierte Jäger seit 60 Jahren im Hegering

Sie sind Gründungsmitglieder des Hegerings Milte-Einen und können auf 60 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken: „Josef Dreimann, Franz-Josef Tippkötter, Franz Volmer und Heinrich Wösthoff sind passionierte Jäger“, gratulierte Hegeringsvorsitzender Elmar Lietmann bei der Jahresversammlung am Freitag im Landhaus Schulze-Osthoff und überreichte den Jubilaren ihre Urkunden und Ehrennadeln. Neben den vier Gründungsmitgliedern wurde am Freitag auch Dr. Ulrich Schoppmann ausgezeichnet, der auf 25-jährige Mitgliedschaft im Hegering zurückblicken kann. Ihnen zur Ehre spielten die Jagdhornbläser des Hegerings, die die Versammlung auch musikalisch eröffnet hatten und im vergangenen Jahr beim Landeswettbewerb den Titel in Gruppe A hatten erringen können. „In diesem Jahr nehmen wir am Bundeswettbewerb teil“, blickte Obmann Thomas Dreimann voraus. In weiteren Berichten schilderten Peter Dreimann (Schießwesen), Willi Geismann (Hundewesen) und Jochen Schmidt (Naturschutz) Entwicklungen im Hegering. Hegeringsleiter Elmar Lietmann hatte in seinem Jahresbericht zuvor beispielsweise an eine konstante Rehwildstrecke und eine Verdopplung der Fasanenstrecke auf 89 berichtet. „Eine alleinige Ursache für den Rückgang der Fasane ist nicht auszumachen. Es kristallisiert sich aber immer mehr heraus, dass der starke Insektenrückgang wesentlichen Anteil hat“, zeigte sich Lietmann überzeugt. Das unterstrich auch Josef Roxel, der für die Kreisjägerschaft berichtete: „Wir brauchen Käfer und Insekten.“ Er persönlich könne nicht verstehen, wenn Landwirte keine Blühstreifen anlegten. Roxel berichtete auch von Umbau und Modernisierung des Schießstands am Butterpatt, dem laufenden und mit 44 Teilnehmern ausgebuchten Jungjägerkursus und der Rollenden Waldschule, die im vergangenen Jahr 180 Mal im Einsatz war. Nach dem Bericht des Kassierers Martin Hollwitt, der ein geringes Jahresdefizit zu vermelden hatte und dem Referat der Kassenprüfer, die ihm hervorragende Arbeit bescheinigten, wurde der Vorstand des 111 Mitglieder starken Hegerings einstimmig entlastet. Zu neuen Kassenprüfern wählten die Mitglieder Ingo Möller und Stephan Schulze Westhoff. Auch im laufenden Jahr will der Hegering aktiv bleiben: Geplant ist unter anderem der Nistkastenbau mit den Klassen drei und vier der Einener und Milter Grundschule.


Urkunden und Ehrennadeln für langjährige Mitgliedschaft erhielten Franz-Josef Tippkötter und Josef Dreimann vom
Hegeringleiter Elmar Lietmann.


Die aufgestellten Gehörne nahm Kassierer Martin Holwitt auch in Augenschein.


Die Jagdhornbläser sorgten für die richtigen Begleittöne im Landhaus Schulze Osthoff.

Quelle: Die Glocke, 10.04.2017


Säuberungsaktion 2017

Bei Frühlingswetter folgten 46 Teilnehmer im Alter von 5 bis 82 Jahren der gemeinsamen Einladung der lokalen Angel- und Heimatvereine, der Landjugend Einen und des Hegerings Milte-Einen. 
Ausgestattet mit Warnweste, Müllgreifer und Abfallbeuteln, wurde tatkräftig beim Frühjahrsputz in der Natur unterstützt. Gemeinsamer Treffpunkt war auf am Morgen des 4.3.2017 der Hof Lütke-Streine in Einen. Gesammelt wurde der Müll in den Außenbereichen um Milte, Einen und Müssingen. Dabei viel auf, dass der Anteil von achtlos weggeworfenem Fast-Food-Müll entlang der Hauptverbindungsstrecken nach Aussage der Teilnehmer deutlich zugenommen hat. Insgesamt konnten dank der vielen Helfer ca. 4 m³ Müll, 15 Autoreifen und einige alte Eternitplatten gesammelt und in Containern entsorgt werden. Der gemeinsame Abschluss der Aktion fand Mittags auf dem Platz der Raiffeisen in Milte statt. Zur Stärkung standen dort eine Suppe und Getränke bereit.

Bericht und Foto 27.03.2017: Matthias Postert


Taubentage im Hegering Milte-Einen

Zu Jagdhornklängen endeten  am letzen Samstag  die kreisweiten Taubentage im Hegering Milte-Einen. Hegeringleiter Elmar Lietmann hatte an den ersten beiden Samstagen im Februar geladen und freute sich über die gute Beteiligung seitens der Jägerschaft. Insbesondere auch jüngere Jäger unterstützten in den lokalen Revieren dabei, durch die Jagd auf Tauben Fraßschäden in der Landwirtschaft einzudämmen. Auch das Wildbret der Tauben erfreut sich dank des besonderen Geschmacks steigender Beliebtheit. An beiden Samstagen beteiligten sich insgesamt 23 Jäger in den Revieren des Hegerings, dabei kamen 67 Tauben und 6 Krähen zur Strecke.
Bericht und Foto 21.02.2017: Matthias Postert


Radtour des Hegerings Milte - Einen zum Landhaus Schulze Osthoff

Am Samstag, dem 13. August 2016, fand der jährliche Ausflug des Hegerings Milte-Einen statt. Startpunkt war bei Familie Geismann in Milte, von wo knapp 50 Mitglieder des Hegerings von den Jagdhornbläsern begrüßt wurden. Danach ging es mit den Fahrrädern bei gutem Wetter in Richtung Einen. Zwischenziel der Radtour war dort das Landgasthaus Schulze Osthoff. Bei Kaffee und Kuchen stärkten sich die Teilnehmer für die anschließende Führung durch das erst in diesem Jahr eröffnete Hotel und die weitläufigen Gartenanlagen. Hausherr Schulze Osthoff nahm sich persönlich die Zeit, dem Hegering den Werdegang des Hauses und die Details des mit großem persönlichem Engagement durchgeführten Umbaus zu erläutern. Besonders faszinierten dabei, die mit viel Liebe zum Detail umgesetzten Renovierungen. Diverse Überraschungen und Abenteuer, die der über 5 Jahre durchgeführte und noch länger vorbereitete Umbau mit sich brachte, sorgten für großes Interesse bei den Zuhörern. Der Rückweg führte die Ausflügler wieder nach Milte zur Familie Geismann. Mit einem zünftigen Grillen bei dem auch frisch bereitete Wildspezialitäten nicht fehlten, klang der gemeinsame Abend für die Teilnehmer aus.
Bericht und Foto: Matthias Postert


Die Waldmeisen – klein, clever und stark

Faszinierend und vielfältig und kaum sind sie gesichtet, werden Ameisen oft als Schädlinge oder Störenfriede empfunden. Nicht so unsere Waldameisen, die als sogenannte Waldpolizei einen  wichtigen Beitrag im Lebensraum Wald bilden. Unter dem Motto „Die Waldameisen – klein, clever und stark“ standen die kleinen Krabbler im Mittelpunkt der diesjährigen Wald-Werkstatt des Hegerings Milte-Einen.

Zu Beginn wurden alle Teilnehmer von Formica, einer besonderen Waldameise begrüßt, die den Kindern ein Ameisengedicht vortrug, das alle zuerst einmal kräftig zu Schmunzeln brachte. Danach ging es zu den Hauptakteuren des Programms in den Wald. Unter der Leitung von Theresia Lietmann und ihrem Team war das zweitägige Programm mit Spielen und Experimenten zur Waldameise bestens vorbereitet. Mit einem Duftspiel wurden zuerst einmal kräftig die Sinne geschärft, denn auf diesen verlassen sich auch die Waldameisen, um stets ihre Ameisenfamilie, gute Futterquellen oder optimales Baumaterial  zu finden.

In kleinen Forscherteams legten die jungen Naturfreunde unterschiedliche Experimente an, deren Ergebnis am nächsten Tag überprüft wurde. Mit großem Erfolg entdeckten unsere Forscher Futterspuren an Apfel- und Bananenstücken, Hinweise auf Spritzer von Ameisensäure, clever organisierte Transporte von Nistmaterial und noch vieles mehr. Auch die eine oder andere „Ameisenstraße“ wurde in der Nähe der Ameisenhaufen ausfindig gemacht. 
Mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen von und über die kleinen Krabbler, hieß es dann „auf zum Abendansitz“ mit den Jägerinnen und Jägern des Hegerings Milte-Einen, um auch größere Bewohner des Waldes kennen zu lernen. Die Begrüßung dazu erfolgte zünftig mit dem Jagdhorn. Zum Abschluss erhielten alle Kinder eine Urkunde und werden nun als frisch gebackene „Ameisen-Experten“ gerne ihr Wissen über ein Insekt weitergeben, das über viele faszinierende Eigenschaften verfügt. Damit bleiben den Kindern die beiden Tage sicher in guter Erinnerung unter dem Motto: „Die Waldameisen - klein, clever und stark!“

Bericht und Fotos: Theresia Lietmann


Bericht Hegeringschießen


Herzlichen Glückwunsch der Bläsergruppe unseres Hegering zum Landessieger 2016 in der Wertungsklasse A!
Einen Bericht hierzu sehen Sie auf der Seite der Bläsergruppe.


Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen

Bei gutem Wetter fand am 21.05.2016 auf dem Schießstand am Butterpatt die jährliche Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen statt. Wie in den Vorjahren war Milte/Einen mit eigener Mannschaft unter der Leitung des Obmanns für das jagdliche Schießwesen Peter Dreimann vertreten.


Auch wenn für unsere Schützen die Übung im Vordergrund stand, gab es erfreuliche Ergebnisse zu berichten. In der Klasse B Langwaffe erreichten Thomas Dreimann (299) und Ingo Hartmann (297) die Plätze zwei und drei und lagen in der Einzelwertung auf den Plätzen 20 und 21 von 115 Teilnehmern. ‎In der Gesamtwertung erreichte unsere Mannschaft damit einen guten 6. Platz.

Weitere Informationen und Ergebnisse auf den Seiten der KJS Warendorf unter:http://www.ljv-nrw.de/inhalt/kjs-warendorf/jagdliches-schiesen/news-bildergalerie/kreismeisterschaft-2016/6_21921.html

Bericht und Foto: Matthias Postert


Hugo Echterhoff seit 50 Jahren Mitglied wurde auf der Hegeringversammlung am 08.04.2016 geehrt

Milte (MB). Begrüßung mit Glückwunsch: Zu Beginn der Jahreshauptversammlung des Hegerings Milte-Einen in der Gaststätte Biedendieck hat Vorsitzender Elmar Lietmann der Jagdhornbläsergruppe zu ihrer im vorigen Jahr errungenen Bundesvizemeisterschaft gratuliert. Lietmann legte den Mitgliedern einen ausführlichen Jahresbericht vor. Aus dem ging hervor, dass die Waldwerkstatt mit Theresia Lietmann in Milte und Einen viele Teilnehmer hatte. Auch die Ansitzabende mit den Jägern seien gern in Anspruch genommen worden, betonte der Vorsitzende. Am Nistkastenbau in Milte und Einen hätten insgesamt 83 Kinder teilgenommen. Ein Motorsägenlehrgang mit 17 Teilnehmern sei erfolgreich durchgeführt worden. Teilgenommen haben Mitglieder des Hegerings an verschiedenen Schießwettbewerben. Die Mitgliederzahl des Hegerings beträgt derzeit 117 Personen. Aus dem Streckenbericht für das Jagdjahr 2015 / 2016 geht hervor, dass 154 Rehe geschossen wurden. Sehr gering sei die Strecke bei Hasen und Fasanen gewesen, hieß es im Rahmen der Zusammenkunft. Ein Grußwort der Kreisjägerschaft sprach Gerd Suermann. Unter anderem schnitt er folgende Themen an: bleifreie Munition, Wildäcker, Niederwildforschung und Wildretter. Ein besonderer Dank galt Theresia Lietmann für ihre Tätigkeit im jagdlichen Bereich. Die Obleute Tomas Dreimann (jagdliches Brauchtum), Peter Dreimann (jagdliches Schießwesen), Willi Geismann (Hundewesen) und Jochen Schmidt (Naturschutz) hielten ihre Jahresberichte. Kassierer Martin Holwitt legte einen ausgeglichenen Kassenbericht vor, der von Daniel Volmer und Jochen Weiser geprüft worden war. Ihre Anträge auf Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstandes wurden mit großer Mehrheit angenommen. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Hugo Echterhoff und für 40 Jahre Bernhard zur Wickern geehrt. Bei den Wahlen wurde der gesamte Vorstand neu, bzw. wiedergewählt. Die Wahl leitete Gerd Suermann. Werner Ahlemann kandidierte nach 15-jähriger Tätigkeit für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit nicht mehr. Alle anderen Vorstandsmitglieder stellten sich der Wiederwahl und nahmen diese auch an.

Matthias Postert wurde zum Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit gewählt.
Quelle: Die Glocke, 12.04.2016


Mit Teamgeist und viel Engagement zum Vizetitel

„Das war einfach unglaublich“, erinnert sich Gerburg Niehoff an die spannenden Minuten vor der malerischen Kulisse des Jagdschlosses Kranichburg. 21 der 23 Bläsergruppen waren bei der Siegerehrung bereits aufgerufen – dann erst fiel der Name „Hegering Milte-Einen“. Niehoff und ihre Gruppe hatten sich den Vizetitel beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen gesichert.Weil die Platzierungen in der Reihenfolge vom letzten bis zum ersten Rang bekanntgegeben werden, hatten die Milter Bläser reichlich Zeit zum Zittern. Nur der Sieger, die Gruppe Hubertus Gießen, musste noch einen Moment länger auf seine Nennung warten. Doch das bekamen die Vizemeister in ihrem Jubel gar nicht mehr wirklich mit. „Das war für uns ein riesiger Erfolg“, sagt Gerburg Niehoff mit einem strahlenden Lächeln.

Seit 1987 leitet die Standesbeamtin der Stadt Warendorf die Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Milte-Einen. Als sie diese Aufgabe von Manfred Eckhardt übernahm, war sie gerade 23 Jahre alt. Doch sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe und ging die neue Herausforderung mit viel Schwung und Engagement an. Mit Erfolg: Bereits 1988 errangen die Jagdhornbläser aus Milte und Einen den NRW-Vizetitel in der Leistungsklasse B.

Zwar hatte die Gruppe auch einige Durststrecken zu überstehen, doch im Jahr 2013 konnte sie ihr 30-jähriges Bestehen feiern und war seit Ende der 1990er-Jahre regelmäßig bei Landes- und Bundeswettbewerben vertreten.

Dass es in diesem Jahr zum Vizetitel reichte, führt Gerburg Niehoff auf die gute Gemeinschaft und das große Engagement der Bläser zurück. „Alle haben ein Gespür für die Gestaltung der Stücke entwickelt, nehmen meine Erklärungen schnell auf und setzen sie gut um“, freut sich die musikalische Leiterin. Zweimal in der Woche kommen die Musiker in der Vorbereitungszeit auf einen Wettbewerb zusammen, üben das Zusammenspiel, arbeiten an der Tonreinheit und stärken ihre Lippenkondition. „Die ist ganz wichtig, wenn man das Programm mit den verschiedenen Jagdsignalen und dem Kürstück sicher durchspielen will“, erklärt Niehoff.

Kondition bewiesen die Bläser übrigens auch im Anschluss an die Siegerehrung. Auf die Feier direkt in Kranichstein folgte ein riesiges Grillfest zu Hause in Milte, das der Hegeringleiter spontan organisiert hatte.

Quelle: Die Glocke, 30.12.2015


Hegeringausflug 2015

Zum diesjährigen Hegeringausflug trafen sich am 22. August über 50 Teilnehmer. Nach dem Signal „Begrüßung“ durch Mitglieder der Bläsergruppe des Hegering ging es vom Schützenplatz Milte aus mit dem Fahrrad durch Wald und Flur nach Füchtorf zum Schloss Harkotten. Dort war die Kaffeetafel bereits vorbereitet, so dass alle Teilnehmer bei leckerem Kuchen eine Pause machten.


Ferdinand Freiherr von Korff erklärt den Besuchern sein Anwesen

Dann führten der Hausherr, Ferdinand Freiherr von Korff und seine Ehefrau die Besucher in einer hochinteressanten Führung durch das umfangreiche Anwesen des Schloss Harkotten. Um ca. 18 Uhr ging es dann auf kürzestem Weg zurück zum Schützenplatz in Milte. Mit einer Stärkung vom Grill und kalten Getränken bildete ein hervorragend vorbereiteter Abend den Ausklang des Ausflugs. Bei schönem Wetter saßen die Teilnehmer bis spät in der Nacht am Lagerfeuer und genossen das gemütliche Beisammensein. Elmar Lietmann bedankte sich bei allen Organisatoren für die Vorbereitung des gelungenen Hegeringausflugs.


Kinder nehmen Wurm, Reh und Mücke in den Fokus

Seine Waldwerkstatt hatte der Hegering Milte-Einen jetzt wieder geöffnet. Auf dem Hof der Familie Vosskötter in Ostmilte trafen sich naturbegeisterte Kinder, um unter dem Motto „Zu Besuch bei den großen und kleinen Waldbewohnern“ selbige ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Hierzu hatte das Waldpädagogik-Team unter Leitung von Theresia Lietmann ein besonders spannendes, aber auch lehrreiches Programm vorbereitet, das mit der Geschichte von einem Regenwurm begann. Anschließend zog die muntere Schar hinaus in den Wald, um dort mit selbst gebauten Forscherinstrumenten nach den vielen Kollegen des Regenwurms in der Laubstreu zu suchen. Auf spielerische Weise erforschten sie ganz nebenbei, wie der Waldboden entsteht und wer in der sogenannten „Waldbodenfabrik“ mitarbeitet. Nachdem alle kleinen Waldbewohner entdeckt und bestimmt worden waren, standen die größeren Tiere auf dem Programm. Hierzu hatte Theresia Lietmann zahlreiche Tierpräparate vom Maulwurf bis zum Dachs in die Wald-Werkstatt gebracht. Sie wurden sofort von allen Kindern mit großer Begeisterung begutachtet und keine Fragen zu Steinmarder, Turmfalke, Mäusebussard, Eichhörnchen und Co. blieb unbeantwortet. Als Erinnerung an den ersten Tag gestalteten die Kinder einen eigenen Spurenrucksack, auf dem sich zwischen Laubblättern auch die Spuren von verschiedenen heimischen Tieren wiederfinden. Der zweite Tag startete wiederum spielerisch mit einer Mitmachgeschichte. Anschließend ging es bestens gerüstet in den Wald zum großen Waldtier-Spiel. Mit gutem Schätzvermögen und geschickter Spielstrategie galt es, dass eigene Gruppentier in Windeseile ins Ziel zu bringen und so den Gruppensieg für sich zu verbuchen. Richtig spannend wurde es nach dem Abendessen, als die Jäger des Hegerings Milte-Einen in die Wald-Werkstatt kamen. In Begleitung von je einem Erwachsenen durften die Kinder auf einen Hochsitz klettern, um von dort Reh, Feldhase, Fasan und viele Tiere mehr direkt in ihren Lebensräumen zu beobachten. Im Ansitzabend-Erinnerungsbuch, das sich jedes Kind selbst gebastelt hatte, wurden alle gesehenen Tiere zahlenmäßig erfasst. So hatten Mara Deitert und Jäger Hubert Lietmann gemeinsam die stattliche Anzahl von mindestens 856 Mücken gezählt und sorgfältig notiert. Mit vielen spannenden Erlebnissen, etwas Jägerlatein am Lagerfeuer und einer Urkunde für die erfolgreich bestandene Fährtenleserprüfung klang die Wald-Werkstatt nach dem Ansitzabend gemütlich aus.
Quelle: Die Glocke, 11.08.2015


Mit der Waldpädagogin Fuchs und Mäusebussard auf der Spur

Mit großen Augen und noch etwas scheu bestaunten 19 Kinder die Tierpräparate, die Theresia Lietmann vom Hegering Milte-Einen mit in den Kindergarten Zwergenland gebracht hatte. Im Rahmen der Waldtage waren die Mädchen und Jungen am Vormittag in den Wald gewandert, um das beliebte Waldsofa zu reparieren und sich im Wald zu orientieren. Zurück im Kindergarten brachte die zertifizierte Waldpädagogin den Kinder die Tiere des Waldes näher.

Neben Geweihstangen von Rotwild und Damwild hatte Theresia Lietmann einige sorgfältig präparierten Waldbewohner mitgebracht. „Immer vom Kopf zum Popo streicheln“, mahnte Theresia Lietmann die Kinder. Die gingen wirklich sehr vorsichtig mit Dachs, Waldkauz, Specht und Steinmarder um. Der große Renner war der Mäusebussard, der ein paar Extra-Runden im Stuhlkreis drehte. Als Erinnerung an den turbulenten Nachmittag durfte sich jedes Kind zwei Tierspuren vom Dachs und Reh basteln und mit nach Hause nehmen.

Der Höhepunkt der Waldtage war der begleitete Besuch im Wald, bei dem Theresia Lietmann den Kindern die großen und kleinen Waldbewohner näher brachte. Nachdem die Waldgebote besprochen waren, gab es für die muntere Schar kein Halten mehr. Bei einer spielerischen Erkundungstour entdeckten die Mädchen und Jungen jeden versteckten Futtervorrat des Eichhörnchens und bestaunten mit großen Augen eine Plätzstelle. So nennt der Jäger eine Schlafstelle von Rehen. Der Wald wurde Stück für Stück erforscht, um herauszufinden, wie die großen und kleinen Waldbewohner so leben.

Zum Abschluss bastelten die Kindergartenkinder aus Fundstücken des Walds, wie Zapfenschuppen, kleinen Stöckchen, Tannenzapfen oder sogar Regenwürmern, ein kleines Waldbild, das sie mit nach Hause nehmen durften.

Mit großen Augen bestaunten die Kinder die Tierpräparate, die Theresia Lietmann im Rahmen der Waldwoche mit in den Kindergarten Zwergenland gebracht hatte. Bild: Ossege-Fischer

Quelle: Die Glocke, 11.06.2015


Alfons Merten seit 50 Jahren dabei

Milte (MB). Mit einer Urkunde für 50-jährige Mitgliedschaft ist Alfons Merten im Rahmen der Hegeringversammlung des Hegerings Milte-Einen geehrt worden. Vorsitzender Elmar Lietmann und Stellvertreter Hendrik Lütke Bexten überreichten ihm auch die dazugehörige Ehrennadel.


Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft: (v. l.) Hendrik Lütke Bexten, Jubilar Alfons Merten und Elmar Lietmann.

Zuvor hatte Elmar Lietmann die Versammlung eröffnet und die Mitglieder des Hegerings und die Ehrengäste, besonders die Vorsitzenden der Nachbarhegeringe und die Ehrenvorsitzenden Franz Hartmann und Horst Heinzerling, begrüßt. Mit einem musikalischen Beitrag stimmte die Jagdhornbläsergruppe des Hegerings unter der Leitung von Gerburg Niehoff die Versammelten auf die Tagesordnung ein. Es sei immer wieder ein Genuss, den Darbietungen der Bläser zu lauschen, stellte Lietmann fest.


Die Jagdhornbläser unter Leitung von Gerburg Niehoff haben die Hegeringversammlung musikalisch bereichert. Bilder: Brügge

Den Jahresbericht, in dem besonders die Waldwerkstatt von Theresia Lietmann mit anschließendem Ansitzabend Erwähnung fand, verlas der Hegeringleiter,. Auch in diesem Jahr werde wieder eine Saatgutaktion mit Unterstützung des Kreises stattfinden, zu der auch der Hegering einen finanziellen Beitrag leiste. Der Hegering zähle zurzeit 115 Mitglieder. Außerdem wurde der Streckenbericht verlesen. Ein Grußwort sprach der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Dr. Hermann Hallermannn. Er sprach über die Entwicklungen beim neuen Landesjagdgesetz, besonders über die Großdemonstration am 18. März vor dem Landtag in Düsseldorf, bei der auch viele Jäger aus dem heimischen Raum teilgenommen hätten. Wörtlich sagte Dr. Hallermann: „Es liegt ein fachlich falscher Gesetzentwurf auf dem Tisch.

Die Obleute trugen ihre Jahresberichte vor. Thomas Dreimann sprach über das jagdliche Brauchtum, Peter Dreimann über das Schießwesen, Willi Geismann hatte das Hundewesen zum Thema und Jochen Schmidt den Naturschutz. Den Kassenbericht trug Martin Holwitt vor, der von Bernhard zur Wickern und Ewald Brüser geprüft worden war. Sie bescheinigten eine gut geführte Kasse und beantragten die Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstands. Die Entlastung erfolgte einstimmig. Zu neuen Kassenprüfern wurden Jochen Weiser und Daniel Volmer gewählt.

Ein ausführliches Referat zum Thema „Intensive Landwirtschaft in unlösbarem Widerstreit zur Wildhege und Jagd?“ trug der Geschäftsführer der Landwirtschaftlichen Kreisstellen der Landwirtschaftskammer in Gütersloh/Münster/Warendorf, Ulrich Bultmann, vor.

Quelle: Die Glocke, 13.04.2015, Fotos: Max Brügge


Jäger und Landwirte nutzen Besuch der Ministerpräsidentin

Vor Kita wird Kraft Halali geblasen

Jagdszenen im Westfälischen: Den Besuch von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gestern in Warendorf haben Vertreter der Jäger- und der Landwirtschaft genutzt, um Lobbyarbeit zu betreiben.

Als die „Landesmutter“ im Warendorfer Ortsteil Einen die Grundschule und den Kindergarten „Zwergenland“ besuchen wollte, wurde sie auf der Straße von einer Gruppe Jäger aus dem Kreis Warendorf begrüßt, die ihren Protest gegen die Neufassung des Landesjagdgesetzes zum Ausdruck brachten – mit Spruchtafeln und einem geblasenen „Halali“. Stephan Schulze Westhoff, CDU-Kreistagsmitglied aus Einen, übergab der Ministerpräsidentin eine Resolution der heimischen Jäger.

Auch Hermann-Josef Schulze-Zumloh aus Neuwarendorf, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbands und Stellvertretender Kreislandwirt, nutzte im Anschluss an den Schulbesuch die Anwesenheit Krafts, um sie zu einem weiteren Besuch in den Kreis Warendorf einzuladen. Zusammen mit Landrat Dr. Olaf Gericke würden die Vertreter der Landwirtschaft gern Kooperationsprojekte mit dem Kreis Warendorf vorstellen, die Modellcharakter und damit nach Meinung des lokalen Bauernführers auch Aussicht auf Landesförderung haben sollten. Es gehe insbesondere um Gewässer- und Artenschutzmaßnahmen, wie Schulze-Zumloh erläuterte.

Eigentlich aber waren nicht Jagd und Landwirtschaft, sondern Vorzeigeprojekte für Kinder und Familien der Grund, warum die „Landesmutter“ auf Einladung des Kreises und der Stadt Warendorf in die Kreisstadt gekommen war. Dort wollte sie sich über die vom Land geförderten Netzwerkprojekte unter dem Titel „Kein Kind zurücklassen“ informieren. Konkret besuchte sie im HoT-Jugendzentrum Warendorf das „Café Kinderwagen“, einen von mittlerweile 15 Treffpunkten im Kreis Warendorf für junge Eltern. In Einen informierte sie sich über das Modellprojekt „BEN“, wo Grundschule und Kindergärten in kommunaler und kirchlicher Trägerschaft im „Bildungs- und Erziehungs-Netzwerk“ für die drei Warendorfer Ortsteile Milte, Einen und Müssingen kooperieren.

Quelle: Die Glocke, 06.02.2015, Fotos: Gabi Wild


Milte-Einen mit tollem 3. Platz auf Landesebene


Sinkende Zahl des Wilds gibt Anlass zur Sorge

Milte (MB). „Insgesamt 113 Mitglieder hat der Hegering Milte-Einen jetzt“, berichtete dessen Vorsitzender Elmar Lietmann bei der Generalversammlung am Freitagabend. Lietmann freute sich über die starke Beteiligung an der Versammlung, mit der auch eine Gehörnschau verbunden war.

Die Jagdhornbläser sorgten für die musikalische Unterhaltung der Teilnehmer. Zunächst gab Elmar Lietmann einen Rückblick auf die Tätigkeit des Hegerings. In seinem Streckenbericht kam zum Ausdruck, dass die Zahl des Wildes stark abgenommen habe. Beim Rehwild sei ein Drittel der Gesamtstrecke durch Autounfälle als Fallwild zu verzeichnen.

Der Obmann für jagdliches Brauchtum, Thomas Dreimann, gab bekannt, dass die Bläsergruppe in diesem Jahr am 23. und 24. Juni am Landeswettbewerb in Brühl, Schloss Augustusburg, teilnehmen werde.

Der Obmann für das Schießwesen, Peter Dreimann, wurde durch Henrik Lütke Bexten vertreten, der den von Dreimann verfassten Jahresbericht verlas. Auch Willi Geismann, Obmann für das Hundewesen, und Jochen Schmidt, Obmann für den Naturschutz, berichteten aus ihren Fachbereichen. Schmidt wusste dabei über das zahlreiche Vorkommen von Bisam und Nutria zu berichten.

Kassierer Martin Holwitt legte einen ausgeglichenen Kassenbericht vor, der von Ewald Brüser und Bernhard zur Wickern geprüft und für gut befunden worden war. Sie beantragten die Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstandes, die einstimmig erteilt wurde.

Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Alfons Merten geehrt, der aber an der Versammlung nicht teilnehmen konnte. Seit 25 Jahren ist Thomas Dreimann Obmann für jagdliches Brauchtum und wurde hierfür ausgezeichnet. Er sei der dienstälteste Obmann, den der Hegering bisher gehabt habe, erklärte Lietmann.

Ein Referat zum Thema „Rund um die Schweißarbeit – Arbeit nach dem Schuss“ hielt Boris Schnittker von der Schweißhundstation Ahlen/Ascheberg. Dieser Vortrag fand in der Versammlung großes Interesse, wurde er doch mit Fotos und kleinen Videos untermalt. Beim Thema „Verschiedenes“ fanden auch die Waldtage für Kinder in Milte und Einen mit Theresia Lietmann, die in jedem Jahr durchgeführt werden, lobende Erwähnung.


Für seine 25-jährige Tätigkeit als Obmann für jagdliches Brauchtum wurde Thomas Dreimann (Mitte) von Hegeringsleiter Elmar Lietmann (l.) und Hendrik Lütke Bexten (r.) geehrt. Bild: Brügge

Quelle: Die Glocke, 15.04.2014


Schüler basteln eigene Nistkästen

Milte (MB). Die Kinder der Wilhelm-Achtermann-Schule mit ihren Standorten in Milte und Einen haben in diesen Tagen in Zusammenarbeit mit dem Hegering Nistkästen gebaut. Kinder der dritten und vierten Jahrgänge waren daran beteiligt. Die theoretischen Kenntnisse wurden von Theresia Lietmann und Gerlind Holwitt vermittelt. Etwa zehn Jäger, Mitglieder des Hegerings, hatten die Bausätze für die Kästen bereits bei Willi Geismann vorgefertigt und leiteten die Kinder beim Zusammenbau an. Durchgeführt wurden die Arbeiten in den Werkräumen der Schule. Gegen ein geringes Entgelt konnten die Kinder die Kästen mitnehmen und in den Gärten aufhängen. Im Frühling haben sie nun Gelegenheit, die Vögel zu beobachten.


Quelle: Die Glocke, 07.02.2014, Bild: Brügge


Jagdhornbläser seit 30 Jahren erfolgreich

Lesen Sie hierzu die Berichte auf der Seite der Bläsergruppe.


Waldwerkstatt 2013

Es war wieder einmal soweit. Theresia Lietmann öffnete für vier Tage die Türen der Waldwerkstatt I (2 Tage) und Waldwerkstatt II (2 Tage) auf dem Hof der Familie Vechtel in Milte. Als Motto für die Waldwerkstatttage wurde „SchuWaLuNa TM „ gewählt. SchuWaLuNa ist ein geschützter Begriff und steht für “Schutz von Wasser Luft und Natur“.

Rund 50 Kinder hatten sich für die jeweils beiden Tage der Waldwerkstätten I u. II angemeldet. Somit hatte Theresia Lietmann mit ihrem Helferteam alle Hände voll zu tun. So deckten die Kinder das Team mit Fragen ein, zeigten sich aber insgesamt von ihrer besten Seite.

Als Auftakt ergriff jedes Mal Eddy der Oberteddy das Wort und erzählte den Kindern eine Geschichte aus seiner Kinderzeit, als alle Tiere noch glücklich waren und nicht ständig um ihre Heimat bangen mussten.

Danach durften die Kinder kreativ werden. Unter Anleitung des Teams begannen sie, eine Vogeltränke nach ihren Vorstellungen und vorhandenem Material herzustellen. Teilweise entstanden kleine Kunstwerke z.B. mit einem „Sprungturm“ vor der Wasserschüssel, damit die Vögel nicht nur trinken, sondern auch mit einem Sprung vom Turm ins Wasserbecken springen können. Nach Worten von Eddy dem Oberteddy sollen die Vögel ja auch glücklich sein. Als Material stand jedem Kind ein quadratisches Holzbrett und runde Holzplättchen und verschieden Farben zur Verfügung. So wurde fleißig geklebt und gemalt, wobei die Tonschale als Trinkgefäß mit einbezogen wurde.

Vor dem Abendessen war noch eine Waldwanderung angesetzt, wo verschieden Düfte wahrgenommen und Pflanzen gesucht wurden. Wo es möglich war, wurde mit einem Endoskop auch unter die Wurzeln verschiedener Pflanzen und Bäume geschaut.

Regelmäßig wurde der zweite Tag der Waldwerkstatt I und II mit einem Höhepunkt beendet. An diesem Tag wurden die Jäger des Hegering Milte-Einen von den Kindern schon sehnsüchtig erwartet.

Nachdem die Jagdhornbläser „Sammeln der Jäger“ geblasen hatten, gingen die Jäger mit einem oder zwei Kindern ins Revier und besetzten verschiedene Hochsitze. Die Kinder bekamen von Theresia Lietmann ein kleines Büchlein mit und sollten dort eintragen, was sie an Tieren gesehen hatten.

Bevor die Eltern ihre Kinder abholten, wurden abschließend noch Würstchen gegrillt und so konnten die Kinder nach jeweils zwei ereignisreichen Tagen gesättigt und zufrieden nach Hause fahren.
 

 

Bericht und Fotos: Werner Ahlemann, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit im Hegering Milte-Einen


Hier einige Bilder vom diesjährigen Hegeringausflug am 22.06.2013

 

Langsam wird die Gruppe vollzählig.

Dann geht es mit dem Fahrrad durch Wald und Feld.

Auch mal ein Päuschen wurde eingelegt.

Alle freuten sich über die Kaffee-/Kuchenpause (alle Teller sind schon leer).

Dann folgte die Besichtigung eines Milchviehbetriebes.

Abschluss in gemütlicher Runde.

Auch unser Hegeringleiter bemühte sich um das Wohl der Teilnehmer.

Die Kinder hatten viel Spaß bei verschiedenen Aktivitäten.

 

Fotos: Hendrik Ltk. Bexten

 


Vorstand bleibt weitere vier Jahre im Amt

 

Bei der Hegeringversammlung im Gasthof Biedendieck wurden alle zehn Vorstandsmitglieder für vier Jahre wiedergewählt. Hegeringleiter ist Elmar Lietmann, sein Stellvertreter Hendrik Lütke Bexten, Schriftführer Alwin Wiggering, Kassierer Martin Holwitt, Obmann für jagdliches Brauchtum Thomas Dreimann, Obmann für Schießwesen Peter Dreimann, für Hundewesen Willi Geismann, für Naturschutz Jochen Schmidt, für Öffentlichkeitsarbeit Werner Ahlemann, für junge Jäger Ingo Hartmann.

Zuvor hatten der Hegeringleiter und die Obleute einen Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres gegeben. Elmar Lietmann dankte den Revierinhabern und Pächtern die ihre Reviere für die Jugendarbeit mit Kindergärten und Grundschulen sowie für die Hundeausbildung zur Verfügung gestellt haben.

Der Internetauftritt sei immer tagesaktuell dank der Arbeit von Alwin Wiggering.

Im Streckenbericht wurde festgestellt, dass 37 Rehe durch den Straßenverkehr zu Tode gekommen seien.

Der stellvertretende Vorsitzende des Hegerings, Hendrik Lütke Bexten (l.),
und Vorsitzender Elmar Lietmann (r.) beglückwünschten Ewald Brüser (2. v. l.)
und Günther Lunemann, die beide seit 40 Jahren dem Hegering angehören. Foto: Brügge

 

Eine Saatgutaktion, an der sich der Kreis Warendorf mit 2500 Euro und der Hegering beteiligen, findet auch in diesem Jahr statt. So kann das Saatgut für einen Euro angeboten werden. Kassierer Martin Holwitt legte einen ausgeglichenen Kassenbericht vor, der zuvor von Sonja und Alexander Kretschmer geprüft worden war. Bei der Ehrung der Jubilare wurden Wilhelm Hartmann-Waldmann und Stephan Schulze Westhoff für 25-jährige sowie Ewald Brüser und Günther Lunemann für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Ein Referat zum Thema „Zehn Jahre Jugendarbeit – ein Aushängeschild unseres Hegerings“ hielt Theresia Lietmann, staatlich zertifizierte Waldpädagogin. Sie berichtete von den bisherigen Waldwerkstätten und Ansitzabenden. Wozu der Wald notwendig ist, wird den Kindern in spielerischer und lehrreicher Form erklärt. In der „Rollenden Waldschule“ können die Kinder ihr Wissen über die heimische Tierwelt beweisen.

Eine weitere Aktion des Hegerings ist seit 2002 der Bau von Nistkästen. Dabei erhalten Grundschulkinder ornithologische Informationen und Anleitungen zum Bau der Kästen.

Quelle: Westfälische Nachrichten, 17.04.2012 Max Brügge

 


Bewährtes Vorstandsteam komplett wiedergewählt

Auf Kontinuität setzt der Hegering Milte-Einen. Bei der Jahresversammlung wurden alle zehn Vorstandsmitglieder für vier Jahre wiedergewählt.

Hegeringleiter bleibt Elmar Lietmann, sein Stellvertreter Hendrik Lütke Bexten, Schriftführer Alwin Wiggering, Kassierer Martin Holwitt, Obmann für jagdliches Brauchtum Thomas Dreimann, Obmann für Schießwesen Peter Dreimann, für Hundewesen Willi Geismann, für Naturschutz Jochen Schmidt, für Öffentlichkeitsarbeit Werner Ahlemann, für junge Jäger Ingo Hartmann.

Zuvor hatten der Hegeringleiter und die Obleute einen Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres gegeben. Elmar Lietmann dankte den Revierinhabern und Pächtern, die ihre Reviere für die Jugendarbeit mit Kindergärten und Grundschulen sowie für die Hundeausbildung zur Verfügung gestellt hatten. Der Internetauftritt sei dank der Arbeit von Alwin Wiggering immer aktuell. Eine Saatgutaktion, an der sich der Kreis Warendorf mit 2500 Euro und der Hegering beteiligen, wird auch in diesem Jahr wieder stattfinden. So kann das Saatgut für einen Euro angeboten werden.

Kassierer Martin Holwitt legte einen ausgeglichenen Kassenbericht vor, der zuvor von Sonja und Alexander Kretschmer geprüft und für gut befunden worden war.

Bei der Ehrung der Jubilare wurden Wilhelm Hartmann-Waldmann und Stephan Schulze Westhoff für 25-jährige sowie Ewald Brüser und Günther Lunemann für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Ein Referat zum Thema „Zehn Jahre Jugendarbeit – ein Aushängeschild unseres Hegerings“ hielt Teresia Lietmann, staatlich zertifizierte Waldpädagogin. Sie berichtete über die bisherigen Waldwerkstätten und Ansitzabende. Wozu der Wald notwendig ist, werde den Kindern in spielerischer und lehrreicher Form erklärt. Dass Papier aus Holz hergestellt wird, lernen die Teilnehmer der Waldwerkstatt, wenn sie selber Papier schöpfen können. In der „Rollenden Waldschule“ könnten die Kinder ihr Wissen über die heimische Tierwelt beweisen, so Lietmann.

Zwei Wildbienenhotels wurden gebaut und können auch heute noch am Milter Uhlenpatt und am Naturlehrpfad in Einen beobachtet werden. Eine Veranstaltung für „Wald-und Wiesen-Teens“ gab es im Jahr 2010. Hier wurde mit den Teilnehmern unter anderem ein selbstgebautes Miniklärwerk errichtet. Eine weitere Aktion des Hegerings ist seit 2002 der Bau von Nistkästen mit Grundschulkindern.

Quelle: Die Glocke, 17.04.2012 Max Brügge

 


Nachwuchs-Ornithologen bauen Nistkästen für die Singvögel

Einen-Müssingen (coss). Konzentriert dreht Jan die Schraube mit dem Akkuschrauber in das vorgesehene Loch. Fertig! Stolz präsentiert er den Nistkasten, den er gebaut hat: Die künftigen Bewohner können sich über ein großes Anflugloch und eine Sitzstange freuen.

Der Hegering Milte-Einen hat kürzlich mit den Kindern der dritten und vierten Klasse der Grundschule Einen mehrere Nistkästen gebaut, die nicht nur für Meisen gedacht sind. „Spatzen nehmen die Kästen gern als Winterquartier“, erklärte Werner Ahlemann vom Hegering. Darum soll man die Kästen auch im Herbst noch nicht säubern, sondern erst zum Ende des Winters, spätestens zum Anfang der Brutsaison.

Die vorgefertigten Teile der Nistkästen mussten von den Grundschülern nur noch – mit etwas Hilfe von Werner Ahlemann, Willi Geismann und Elmer Lietmann vom Hegering – zusammengeleimt und -geschraubt werden. Das erwies sich aber trotzdem als kniffelig, denn die Seitenwände mussten genau passen. Die Nistkästen bekamen zudem bunte Dächer und eine pfiffige Luke zum Öffnen.

Im theoretischen Teil bildete Theresia Lietmann die Kinder zu Nachwuchs-Ornithologen aus: Sie mussten anhand von Hinweisen und Informationen Singvögel erkennen und sie benennen. Das war gar nicht so einfach, stellten die Kinder schnell fest.

Zum Abschluss der Veranstaltung bekam jedes teilnehmende Kind sein eigenes Ornithologen-Buch, in dem zum Beispiel steht, wann heimische Singvögel brüten und wie die Kinder ihren Nistkasten richtig aufhängen: Das Flugloch muss in Richtung Südosten (Morgensonne) ausgerichtet sein.

Quelle: Die Glocke, 08.03.2012


Hörnerklang in der Einener Kirche

Am 06. November 2011 fand wieder die alljährlich vom Hegering Milte-Einen ausgerichtete Hubertusmesse statt. Ihren Schutzpatron, dem Heiligen Hubertus von Lüttich zu ehren, das ist in diesen Tagen das Anliegen der Jägerschaft. Vor dem massivem, steinernen Altar der Pfarrkirche in Einen war wieder der Hirsch mit dem symbolischen Kreuz zwischen den Geweihstangen festlich arrangiert.

13 Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser des Hegering Milte-Einen intonierten Stücke wie „Introitus“, „Kyrie“, „Hegewald- und Echofanfare“ und auch das klangreiche Stück „Glocken“. Dazu werden reine, nicht ganz einfach zu spielende Naturhörner, nämlich das kleine Fürst-Pless-Horn und das große Parforce-Horn eingesetzt – dass ist den Aktiven sehr wichtig. Nach der Messzeremonie, durch die Pater Tom führte, gab es dann auch einen kräftigen Applaus durch die Besucher, verbunden mit der Zusage, auch im nächsten Jahr wieder eine jagdliche Messe in der Gemeinde zu gestalten. Diese wird dann in Milte – es wird von Jahr zu Jahr gewechselt - wie könnte es anders sein um den Hubertustag Anfang November, stattfinden.

 

Bericht und Fotos: Thomas und Peter Dreimann, 06.11.2011

 


So wertvoll ist der heimische Wald

Theresia Lietmann vom Hegering Milte-Einen erläuterte den Kindern die Bedeutung und die Gesetze des Waldes. 

Rund 50 Kinder hatten sich binnen kürzester Zeit die begehrten Plätze für die Wald-Werkstatt des Hegerings Milte-Einen angemeldet. Treffpunkt war der Hof der Familie Schuckenberg. Bevor es richtig losgehen konnte, wurde Post von "Hugo Plattmach-Wald" verlesen.  

Er teilte den Kindern und Helfern mit, dass er den Wald nicht mag, ihn für völlig unsinnig hält und alle Bäume absägen möchte, um sich ein schönes Haus zu bauen. Das fanden die Kinder natürlich überhaupt nicht gut, und so galt es, Argumente für den Erhalt des Waldes zu sammeln.

Unter Leitung von Theresia Lietmann und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern durften die kleinen Naturfreunde an einem Stationenspiel verschiedenen Waldprodukten durch Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen auf die Spur kommen. Nachdem alle Sinne bestens geschärft worden waren, wurde die "Soko Wald" gegründet, deren Auftrag es war, herauszufinden, ob der Wald für die Menschen wichtig ist. 

Aufgeteilt in kleine Ermittlergruppen wurden die unterschiedlichsten Geschäfte besucht, um dort nach Produkten des Waldes Ausschau zu halten. Zudem wurden mehr als 50 Personen in Milte befragt, ob sie ein Waldprodukt kennen und ob der Wald für sie wichtig ist. Beide Fragen wurden von allen Personen mit einem deutlichen "Ja" beantwortet. Zum Abschluss der Milter Spurensuche musste jede Gruppe zwei Waldprodukte besorgen. Diese wurden tags darauf in einer gemeinsamen Runde vorgestellt: Fahrradschläuche aus Indonesien, Korken aus dem Mittelmeerraum, Ahornsirup aus Kanada und vieles mehr. Jetzt waren alle Argumente bestens zusammengestellt, um "Hugo Plattmach-Wald" deutlich zu machen, wie wichtig der Wald ist.

Quelle: Die Glocke, 18.08.2011


12 gutgelaunte Jäger in Buke

Am 13.08.2011 fuhr wieder eine Gruppe von Jägern aus dem Hegering zum jagdlichen Schießen nach Buke. Sehen Sie hier einige Bilder von dem Tag:

           
Fotos: Hendrik Lütke Bexten


Uferschwalben-Kolonie lebt wieder an der Ems

mxb- Milte/Einen - Ihre diesjährige Sommerradtour, zu der sie sich beim stellvertretenden Hegeringsleiter Hendrik Lütke Bexten trafen, verbanden die Mitglieder des Hegerings Milte-Einen mit einer ausführlichen Informationsveranstaltung über die Renaturierung der Ems.

Als Referenten hatten sich die Jäger Franz Reinhard von der Bezirksregierung, Dezernat Emsunterhaltung / Ems-Auen-Schutzkonzept nach Einen gebeten. Geplant war eigentlich, diese Information an der neuen Lonnbrücke zu geben. Weil sich das Wetter plötzlich verschlechterte, wurde das Referat jedoch im Einener Heimathaus gehalten. Ausführlich erklärte Reinhard die Gründe für die Renaturierungsmaßnahme.

 
Franz Reinhard (r.) erläuterte den Mitgliedern des Hegerings Milte-Einen
beim Sommerausflug die Renaturierungsmaßnahmen an der Ems. Foto:
(Brügge)

Durch die Begradigung der Ems in den 30er- und 50er -Jahren des vergangenen Jahrhunderts habe die Natur sehr gelitten. Auch der Grundwasserstand sei stets abgesunken, zum Teil schon bis zu 1,50 Meter. Die Ems sei ein kleiner Strom, der von der Quelle in der Senne bis zur Mündung am Dollart nur durch Sandböden fließe. Jetzt, nach der Renaturierung, könne das Wasser bei starken Regenfällen wieder zur Seite ausweichen. Diese Flächen habe der Staat gekauft, damit die Landwirte von den Schäden des Hochwassers verschont blieben. An den Kosten habe sich auch die Europäische Union beteiligt. Die Natur habe sich inzwischen auch wieder vieles aus der früheren Zeit zurückgeholt. Ein Anwohner sagte, dass sich bereits eine Uferschwalben-Kolonie wieder angesiedelt habe.

Den geselligen Abschluss des Tages begingen die Jägerinnen und Jäger aus Milte und Einen auf dem Hof von Berthold Lütke Streine.

Hier wurde auch dem Jäger Heinrich Wennemar eine Urkunde für 40-jährige Mitgliedschaft im Hegering und im Landesjagdverband vom Vorsitzenden des Hegerings, Elmar Lietmann, überreicht.

Quelle: Westfälische Nachrichten, 22.06.2011

Hier noch weitere Bilder von Werner Ahlemann:

 

 

 

 

 


Waldprojekt im Zwergenland

Mit Waldpädagogin Theresia Lietmann war die Regenbogengruppe des Kindergartens Zwergenland am Montag zum Auftakt eines dreitägigen Waldprojektes, unterwegs. Ehe es vom Hof Schulze Westhoff aus in den Wald ging, verinnerlichten die Kinder, dass es sich mit Waldbesuchen verhält wie mit Besuchen bei Verwandten, bei denen es sich schließlich auch zu benehmen gelte.
Nach dem Frühstück auf dem Waldsofa vermittelte Theresia Lietmann den Vier-bis Sechsjährigen - aber auch deren Erzieherinnen Sylvia Schwanitz, Natascha Kusnezowa und Melanie Schmidt - auf spielerische Weise Wissenswertes über den Wald. Die Kinder entdeckten am Waldrand eine Plätzstelle, an der offenbar ein Reh ein Nickerchen gemacht hatte, spielten mit Begeisterung Eichhörnchen- und Dschungelbaum-Spiel, gestalteten ein Waldbild, hörten spannende Geschichten und lernten mit der Douglasie einen ganz besonderen Duftbaum kennen.

Mit ihren Erzieherinnen Sylvia Schwanitz, Melanie Schmidt und Natascha Kusnezowa (hinten, v. l.) sowie mit Theresia Lietmann begann die Regenbogengruppe das dreitägige Waldprojekt in einem Waldstück in Einen.

(Foto: Brocker) Quelle: Westfälische Nachrichten vom 09.06.2011


Mehr geht nicht auf Wettbewerben!!!

Die Jagdhornbläser des Hegering Milte-Einen haben in den letzten zwölf Monaten unglaubliche Ergebnisse erzielt. .... (weiter sh. unter Bläsergruppe)


Bläsergruppe des Hegering Milte-Einen erfolgreich

Beim 26. Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen .....(weiter sh. unter Bläsergruppe)


Verdiente Mitglieder geehrt

Bei der Versammlung des Hegerings Milte-Einen wurden für 40-jährige Mitgliedschaft Heiko Fuest, Heinrich Wennemar, und Günter Lunemann geehrt. Für 25-jährige Mitgliedschaft bekamen Josef Burbank, Thomas Dreimann und Heiko Niehaus eine Ehrenurkunde. Zuvor hatte Vorsitzender Elmar Lietmann im Westfälischen Hof in Einen die Mitglieder und Ehrengäste begrüßt und dann den Jahresbericht verlesen. Lietmann stellte fest, dass der Hegering derzeit 104 Mitglieder habe. In seinem Streckenbericht gab er bekannt, dass 57 Rehe im Jagdjahr 2010/11 durch den Straßenverkehr zu Tode kamen.

Heinz Heselmann sprach im Namen der Kreisjägerschaft. Er teilte mit, dass im vergangenen Jahr im Kreis 6000 Tauben zur Strecke gebracht worden seien. Die rollende Waldschule sei neu gestaltet worden und werde im gesamten Kreis ausgeliehen. Zum Punkt „Lernort Natur“ galt sein Dank Theresia Lietmann und dem gesamten Hegering. Heselmann lud zur Hauptversammlung der Kreisjägerschaft in die Festhalle Everswinkel.

Die Obleute im Hegering stellten ihre Jahresberichte vor. Zum jagdlichen Brauchtum sprach Thomas Dreimann, das Schießwesen war Sache Peter Dreimanns, zum Hundewesen sprach Willi Geismann, und zum Naturschutz im Hegering nahm Jochen Schmidt Stellung. Er wies unter anderem darauf hin, dass der Duftzaun in Einen instand gesetzt und erweitert worden sei. Martin Holwitt legte einen ausgeglichenen Kassenbericht vor. Berthold Lütke Streine beantragte nach gründlicher Kassenprüfung die Entlastung des Kassierers und des Vorstandes. Diese wurde einstimmig erteilt. Zu neuen Kassenprüfern wurden Sonja und Alex Kretschmer bestimmt.
Zum Abschluss hielt Dr. Thomas Gehle, Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung in Bonn, ein Referat zum Thema: „Jagd und Naturschutz, Widerspruch oder Ergänzung“. Er definierte die Begriffe Naturschutz und Jagd. Das Wesen der Hege sei die Sorge um Lebensgrundlagen und die Abwehr der Gefahren des Wildes. Ziele des Naturschutzes seien natürliche Bedingungen und der Verlauf der Evolution. Ein Beispiel des Bestandes der Rebhühner sei in 20 Jahren in Niedersachsen erfasst wurden. Um diese Erfassung glaubwürdig in Zahlen darzulegen, hätten Naturschützer und Jäger gemeinsam den Bestand erforscht.
Aufgelockert wurde die Versammlung durch die Jagdhornbläser des Hegerings.


Stellvertretender Vorsitzender Hendrik Lütke Bexten, Jubilare Thomas Dreimann und
Josef Burbank, Vorsitzender Elmar Lietmann Foto: (Brügge)

Quelle: Westfälische Nachrichten, 12.04.2011

Hier noch einige Fotos von der Versammlung, bereitgestellt von Werner Ahlemann:

 


Aufbauprogramm der Waldwerkstatt begeistert „Wiesenteens“ 

Bisher war die Waldwerkstatt, die vom Hegering Milte-Einen für Grundschüler/innen ausgerichtet wurde, der große „Renner“.

Was passierte aber dann, wenn diese Teilnehmer auf weiterführende Schulen gehen und somit aus dem Kreis der Teilnehmer für die Waldwerkstatt fallen?......nichts….! 

Also überlegten Theresia Lietmann und ihr Team, wie sie die beliebte Waldwerkstatt mit einem neuen Bildungsprogramm für ältere Kinder fortführen kann.

Unter dem Motto „Wald- und Wiesenteens entdecken den Bach“ fanden sie den Einstieg in ein weiterführendes, auf der Waldwerkstatt aufgebautes Fortbildungsprogramm, das vom Hegering Milte-Einen in zweijährigem Rhythmus, im Wechsel mit der bewährten Waldwerkstatt angeboten wird. 

Nach der Begrüßung der 20 Kinder auf dem Hof Sudmann in Einen, ging Theresia Lietmann auf grundlegendes Verhalten im empfindlichen Ökosystem ein. Dann endlich konnten die Teens, in Gruppen aufgeteilt, teils spielerisch, teils auch schon ein wenig wissenschaftlich den Frankenbach erforschen.

Von den Lebewesen im Bach, über Fließgeschwindigkeit, bis hin zum Anfertigen einer kleinen Kläranlage usw. wurde alles genauestens untersucht und schriftlich festgehalten. 

Gegen 19:00 Uhr war es dann soweit, darauf hatten die Kinder bereits den ganzen Nachmittag gewartet; sie konnten nach dem Abendessen mit den Jägern des Hegering zum Ansitz rausfahren.

Alle Kinder konnten nach der Rückkehr von vielen Beobachtungen berichten. 

Letztendlich konnten die teilnehmenden Teens ihre Bewertung hinsichtlich Programm und Team abgeben. Auf einer Skala von 1-10 pendelte sich die Note zwischen 8 und 9 ein. Eine beachtliche Bewertung, hatte das Team um Theresia Lietmann erstmalig dieses Neuland betreten. Mit allseits zufriedenen Minen konnte dieser erfolgreiche Tag beendet werden. 

Im nächsten Jahr ist dann die altbewährte „Waldwerkstatt“ mit den Grundschulkindern wieder dran.

       

Fotos und Bericht: 

Werner Ahlemann

Obmann für Öffentlichkeitsarbeit

Im Hegering Milte-Einen


Bläsergruppe bei der Warendorfer Pferdeprozession  (sh. Bläsergruppe)


Jagdhornbläser aus Milte-Einen belegen guten 4. Platz  (sh. Bläsergruppe)


Hegeringversammlung 2010

(MB) Elmar Lietmann, Vorsitzender des Hegerings Milte-Einen, konnte eine gut besuchte Versammlung im Saal Biedendieck begrüßen. Zunächst gedachte er der im letzten Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder.

Unter der Leitung von Gerburg Niehoff sorgten die Jagdhornbläser des Hegerings für die musikalische Umrahmung der Versammlung.

Ein Referat „Rund um die jagdlichen Versicherungen“ hielt Guido Loik von der LVM aus Everswinkel.

Den Jahresbericht und den Streckenbericht trug Vorsitzender Elmar Lietmann vor. Gut angenommen wurden die vom Hegering angebotenen Lehrgänge für den Umgang mit Motorsägen. Ebenfalls gut besucht war auch die Waldwerkstatt mit Theresia Lietmann in Milte mit 28 und in Einen mit 24 Kindern. Hierbei wurden sowohl in Milte als auch in Einen  Wildbienenhotels aufgestellt.  Auch wurde das Hegeringsschießen am Butterpatt durchgeführt und am Jagdparcourschießen in Buke teilgenommen.

Beim Naturschutzpreis der Heinz-Reckendrees-Stiftung errang der Hegering den 1. Preis, dotiert mit 750 Euro für die erfolgreiche Jugendarbeit mit den Grundschulen Milte und Einen.

Im Laufe des Jahres kamen 47 Rehe durch den Straßenverkehr ums Leben.

Der stellvertretende Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Josef Roxel, gratulierte dem Hegering zu seinem erfolgreichen Jahr 2009-2010. In seinen Ausführungen ermahnte er, die Sicherheitsbestimmungen bei Jagdwaffen unbedingt einzuhalten.

Ihre Jahresberichte trugen die Obleute für das Schießwesen, Peter Dreimann, das Hundewesen, Willi Geismann, den Naturschutz, Jochen Schmidt, dessen Bericht jedoch von Elmar Lietmann verlesen wurde und jagdliches Brauchtum, der von Thomas Dreimann vorgetragen wurde. Dreimann zählte die vielen Aktivitäten auf, an denen die Jagdhornbläser teilgenommen haben. Bei seinem Ausblick auf das Jahr 2010 gab er bekannt, dass die Bläser beim Aufstellen des Maibaumes am kommenden Wochenende in Milte und im August bei der Warendorfer Pferdeprozession teilnehmen würden. Im kommenden Herbst würden die Hubertusmessen in Füchtorf, Ostbevern und Milte mitgestaltet.

Zum Abschluss wurden Franz Hartmann, Hubert Lietmann und Horst Heinzerling für 50 jährige Mitgliedschaft im Hegering geehrt.

Bericht: Max Brügge, Fotos: Alwin Wiggering


Hegering Milte-Einen erhält Naturschutzpreis der Heinz-Reckendrees Stiftung

Am Samstag, den 20.03. fand in der Grundschule St. Marien in Enniger die Preisverleihung des ersten Naturschutzpreises der Heinz-Reckendrees-Stiftung statt. 

Der Hegering Milte-Einen hatte sich mit den bereits langjährig durchgeführten Projekten „Waldwerkstatt“ und „Nistkastenbau“ beworben, bei denen unter der bewährten Leitung von Theresia Lietmann mit Ihrem Helferteam u. a. Wildbienenhotels in Milte und Einen durch die Grundschüler errichtet wurden und regelmäßig im zweijährigen Turnus verschiedene Nistkästen mit den Dritt- und Viertklässlern der Grundschulen Milte und Einen gebaut werden. 

Hierfür wurde dem Hegering Milte-Einen gleichrangig mit den Jugendgruppen des NAJU Warendorf und des BUND Neubeckum der Erste Preis verliehen! 

An dieser Stelle deshalb allen Helfern unseren herzlichsten Dank für Eure Bereitschaft und tatkräftige Unterstützung. 

Der Preis ist mit  750,-- € dotiert, die wir entsprechend des Stiftungszwecks für unsere Jugendarbeit einsetzen werden. 

mit freundlichen Grüßen und Weidmannsheil 

Elmar Lietmann
Hegeringleiter im Hegering Milte-Einen

 

Das Anschreiben zur Preisverleihung und die Verleihungsurkunde.

Hier einige Fotos von den verschiedenen Aktivitäten:

   


Nistkästen wurden von den Schulkindern der Grundschule Milte und Einen zusammengebaut. 

Nachdem die Einzelteile der Nistkästen von Mitgliedern des Hegerings zurechtgeschnitten worden waren, war es jetzt an der Zeit, dass die Nist- bzw. Vogelkästen von den Kindern der beiden Grundschulen zusammengebaut werden.

Mit viel Eifer setzten die Mädchen und Jungen Schraube für Schraube an die vorgesehenen Stellen und betrachteten anschließend stolz ihr Werk. Einige Kinder bemalten das Vogelhäuschen mit Buntstiften, um so den neuen Bewohnern zu zeigen: “Schaut her, wir möchten Euch ein schönes Heim anbieten.“

Ob es was hilft, wir werden es sehen.

In Milte wurden am 22.02. und 23.02.2010 von drei Klassen 51 Nistkästen und am 01.03.2010 in Einen von zwei Klassen 32 Nistkästen zusammengebaut.

Im Anschluss an den praxisbezogenen Werkunterricht, hielt Theresia Lietmann in jeder Klasse noch eine Stunde ab, in der den Kinder noch alles wissenswerte im Zusammenhang mit Vögeln, Nistplätzen und Verhalten nahe gebracht wurde.

Der Hegering bedankt sich ganz besonders bei den beiden Hausmeistern der Schulen, Ludger Kettler und Gregor Rüschhoff, sowie den Lehrkörpern in Milte und Einen für ihre freundliche Unterstützung.

 

Bericht und Fotos:
Werner Ahlemann
Obmann für Öffentlichkeitsarbeit
im HR Milte-Einen, 06.03.10


Vorbereitungen für Nistkästenbau 

Am letzten Freitag, 05.02.2010 hieß es Punkt 10:00 Uhr bei Bernd Geismann in Milte: “Maschinen an!“

Der Nistkästenbau der Grundschulen Einen und Milte warf seine  Schatten voraus. 

Damit die Schulkinder die Nistkästen überhaupt zusammenbauen können, müssen zuvor erst einmal alle dafür benötigten Einzelteile auf Maß zugeschnitten werden. Deshalb trafen sich an diesem Freitag Alwin Wiggering, Jöppe Dreimann, Bernd Geismann und Werner Ahlemann auf dem Anwesen Geismann.

Ab da hörte man nur noch die Format- und die Kappsäge, die Bernd Geismann dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hatte.

Rund drei Stunden wurden benötigt, um alle Einzelteile für rund 100 Nistkästen zu zuschneiden. Danach wurden die Teile zu den Schulen gebracht, wo sie bis zum Montagetermin gelagert werden. 

Wir können auch diesmal davon ausgehen, dass die Schulkinder wieder mit Begeisterung bei der Sache sein werden, resümierte Jöppe Dreimann und war mit dem Ergebnis der Vorbereitung zufrieden.

Bericht und Foto:
Werner Ahlemann
Obmann für Öffentlichkeitsarbeit
im HR Milte-Einen, 08.02.10


Taubenbejagung 

Am Samstag, den 06.02.2010, fand der erste Teil der kreisweiten Taubenbejagung statt.

Hieran beteiligte sich auch der Hegering Milte-Einen, wenn auch mit einer stark dezimierten Mannschaft.

So begrüßte Hegeringleiter Elmar Lietmann um 09:00 Uhr 11 Jäger am Schützenplatz in Milte. Nach der Begrüßung und einem Waidmannsheil begaben sich die Jäger zu ihren zugewiesenen Ständen in den Revieren von Milte und Einen.

Gegen 12:30 Uhr wurde am Kotten von Heiko Fuest eine Erbsensuppe gereicht und bis dahin gesammelte Erkenntnisse ausgetauscht.

Danach ging es wieder zurück in die Reviere.

Am Ende des ersten Jagdtages lagen insgesamt 65 Tauben auf der Strecke.

Hegeringleiter Lietmann möchte schon jetzt auf den kommenden Samstag (13.02.2010) hinweisen, an dem die Taubebejagung fortgesetzt wird. Er bittet alle Jägerinnen und Jäger, die am ersten Tag verhindert waren, sich an diesem Tag um 09:00 Uhr am Schützenplatz in Milte einzufinden.

Auch an diesem Tag ist für die Mittagsverpflegung gesorgt.

Bericht und Foto:
Werner Ahlemann
Obmann für Öffentlichkeitsarbeit
im HR Milte-Einen, 08.02.10


Motorsägenlehrgang des Hegerings

Nun hört man sie wieder, die Geräusche der Motorsägen. Wenn die Witterung es zulässt, wird wieder ins Holz gegangen. Ob das alles sach- und fachgerecht und unter Beachtung aller Sicherheitsvorschriften geschieht? In den meisten Fällen wohl eher nicht.

Um diesen Zustand abzustellen, bot der Hegering Milte-Einen erneut einen Motorsägenlehrgang mit B1-Berechtigung an. Als kompetenten Partner konnte auch diesmal wieder die Firma Forstservice Meier gewonnen werden, die die Ausbildung von etwas über 20 Teilnehmern übernahm.

Nach zwei Tagen Theorie folgte am Samstag (09.01.2010) der praktische Teil. Hier ging es unter anderem um das richtige Aussuchen und Vorbereiten der zu fällenden Bäume. Auch das ist wichtig, um die Fallrichtung des Baumes festzulegen und lauernde Gefahren so weit wie möglich auszuschalten.

Die Ausbilder achteten peinlichst genau darauf, dass alle Vorschriften, insbesondere die der UVV eingehalten wurden. So durfte auch erst das Kommando „Baum fällt“ gerufen werden, wenn der Ausbilder den Baum zum Fällen freigegeben hatte.

     

Schneefall und eisiger Ostwind machten den Teilnehmern ganz schön zu schaffen und so waren sie überglücklich, dass zum Abschluss ein großes Lagerfeuer loderte und ein Grill mit Grillgut darauf sowie heiße und kalte Getränke für sie bereitstanden.

Die Ausbilder der Firma Meier und Hegeringleiter Elmar Lietmann zeigten sich überaus zufrieden mit den Leistungen der Teilnehmer. Dazu passt auch, dass ein Teilnehmer ein großes Lob an Hegeringleiter Lietmann über die perfekte Organisation des Lehrgangs aussprach, was auch die Leistungen der Ausbilder mit einbezog.

Zufrieden und auch ein wenig stolz begaben sich die Teilnehmer anschließend auf den Heimweg.

Bericht und Fotos: Werner Ahlemann
Obmann für Öffentlichkeitsarbeit
im HR Milte-Einen, 12.01.10


Hubertusmesse am 08.11.09 in St. Bartholomäus Einen (sh. unter Bläsergruppe)


 

Von wilden Bienen und süßen Brummern

 

Endlich war es wieder soweit. Die Wald-Werkstatt des Hegerings Milte-Einen öffnete wieder ihre Tore und in diesem Jahr hatten sich die Organisatoren Christel Ahlemann, Steffie Genrich, Theresia Lietmann, Christina Reckermann, Gisela Selhorst sowie Maria Steinhoff viel vorgenommen. Zwei Insektenhotels in vier Tagen aufstellen und die Zimmer ausstatten. Da könnte man schon beim Lesen ins Schwitzen kommen.

Bevor es allerdings so weit war, mussten aber noch zahlreiche Fragen beantwortet werden. Hier war es an der Heinz-Reckendrees-Stiftung, deren Vertreter in hervorragender Weise mit Rat und Tat zu Seite standen. Nach einem ausgiebigen Ortstermin mit den Mitgliedern des Stiftungsrates, wurde festgelegt, welcher „Hoteltyp“ aufgestellt werden soll.

Am ersten Nachmittag in der Wald-Werkstatt lernten die insgesamt 51 Kids in zwei Gruppen zuerst, daß es in Mitteleuropa etwa 500 Wildbienenarten mit ihren dazugehörigen Lebensgewohnheiten gibt.

Auch das Aussehen der Wildbienen anhand von Steckbriefen wurde eingehend von den Kindern studiert. So manche Wildbiene trägt ihren Namen zu Recht. Die Pelzbiene hat eine pelzähnliche Behaarung, die Blattschneiderbiene schneidet mit den Mundwerkzeugen Blattstücke ab usw.

Danach erfuhren die Kinder, wie der jährliche Lebenszyklus unserer Wildbienen abläuft. Hierfür hatte Theresia Lietmann etliche Zeichnungen vorbereitet, die das Brutgeschäft der Wildbienen darstellten. So lernten sie, daß ein einzelnes Weibchen die Brutkammern baut und den Pollen sowie Nektar einträgt. Heute wissen die Kinder auch, dass sie an dem Verschluss der Zimmertür erkennen können, wer dahinter wohnt.

Voller Erwartungen machte sich die gesamte Gruppe noch am ersten Tag auf den Weg zur Hotelbaustelle. Mit tatkräftiger Unterstützung von Jupp und Tönne, den beiden Zimmermannsleuten der Heinz-Reckendrees-Stiftung, sowie einigen Jägern, wurde zuerst ein Fachwerk für die Wildbienen aufgestellt. Leider hatte Petrus für die erste Baumaßnahme kein rechtes Einsehen, so daß alle Kinder, Helfer und „Bauleute“ durch und durch naß geregnet wurden. Das konnte aber den Ehrgeiz aller Beteiligten nicht schmälern und so machten sich die Kids eifrig daran, Baumscheiben und Holzstücke anzubohren, Bambus zu sägen, Schilfrohrbündel herzustellen, Holunderstücke vorzubereiten usw.  

Am zweiten Nachmittag startete die gesamte Gruppe mitsamt ihrer vorbereiteten Innendekorationen für die Hotelzimmer zur Baustelle, um sämtliche Fächer zu füllen. Für die Verbindung der lockeren Werkstoffe produzierten die Kinder ein Gemisch aus Lehm, Stroh, Sand und Wasser, wobei sie sichtlich viel Spaß hatten. Zum Schluß wurden alle Zimmer mit einem Maschendraht gesichert, damit keine Ausstattung versehentlich herausfallen kann.

Das „HOTEL ZUR WILDEN BIENE“ steht nun nach Fertigstellung in Milte auf dem Uhlenpatt Höhe Reckenrückhaltebecken.

Das „HOTEL WILDE EMSBIENE“ steht nun bezugsfertig in Einen auf den Naturerlebnispfad zwischen den Stationen 6 und 7.

   

 

Bericht und Fotos: Werner Ahlemann/Theresia Lietmann, 06.08.09


Elmar Lietmann ist neuer Vorsitzender

Zum neuen Vorsitzenden des Hegerings Milte-Einen ist Elmar Lietmann gewählt worden. Sein Stellvertreter ist Hendrik Lütke Bexten, und zum Obmann für Naturschutz wurde Jochen Schmidt gewählt. Lietmann wurde damit Nachfolger des vor einem Jahr verstorbenen Hubert Steinhoff. Im umfassenden Jahresbericht des Hegerings wurde an die Hubertusmesse in Milte, die Schießübungen, den Motorsägenlehrgang, die Schwarzwild- Fuchs- und Taubenbejagungen, die Waldsäuberungsaktion, Waldgänge mit Kindern aus einem Kindergarten und einer Grundschule erinnert. Die Waldwerkstatt mit circa 50 Kindern fand im letzten Jahr auf dem Anwesen von Ansgar Vosskötter unter der bewährten Leitung von Theresia Lietmann statt. Mit der Aufnahme von zwei Jägerinnen, Dr. Andrea Kaimann und Sonja Kretschmer, zählt der Hegering jetzt 102 Mitglieder. Besonderer Dank galt Schriftführer, Alwin Wiggering, der die Internetseite stets auf dem neuesten Stand hält.

Im Streckenbericht wurde eine hohe Zahl von Wildschweinen genannt, 21 wurden im letzten Jahr erlegt. Die berechtigten Sorgen der Landwirte seien hiermit auch berücksichtigt worden, da die klassische Schweinepest in NRW durch das Schwarzwild übertragen werde.

Ein Grußwort der Kreisjägerschaft sprach deren stellvertretender Vorsitzender, Karl Deckenbrock.

Die Obleute berichteten aus ihren Sparten über das vergangene Jahr. Werner Ahlemann für die Sparte Öffentlichkeitsarbeit, Thomas Dreimann für die Sparten Schießwesen und jagdliches Brauchtum. Elmar Lietmann verlas den Bericht von Willi Geismann über das Hundewesen. Einen soliden Kassenbericht legte Martin Holwitt vor. Die Kasse geprüft hatten zuvor Berthold Lütke Streine und Dr. Ulrich Kritzler. Theresia Lietmann wurde die Verdienstnadel des Landesjagdverbandes in Bronze für ihre besonderen Verdienste um die Förderung des Jagdwesens überreicht.

Für 25-jährige Mitgliedschaft im Hegering wurden Peter Dreimann, Paul Korte, Heiko Niehaus und Felix Volmer ausgezeichnet. 40 Jahre Mitglied ist Willi Geismann, und auf 50-jährige Mitgliedschaft können Ehrenvorsitzender Franz Hartmann und Wilhelm Hartmann-Waldmann zurückblicken.

Auf einige Veranstaltungen in den kommenden Monaten wies Elmar Lietmann schon einmal hin. So stellte er den Beginn eines Hundeführerlehrgangs, den Landesjägertag in Werl, den Kreiswettbewerb der Jagdhornbläser in Vorhelm, die Waldwerkstatt im Juli mit dem Bau eines „Wildbienenhotels“ in Einen und Milte, einen Motorsägenlehrgang und die Hubertusmesse im kommenden November in St. Bartholomäus in Aussicht.

Die Versammlung wurde musikalisch umrahmt von den Jagdhornbläsern des Hegerings.


Eine besondere Ehre wurde Theresia Lietmann, hier mit Hendrik Lütke Bexten, den weiteren Geehrten, Franz Hartmann, Peter Dreimann, Paul Korte, und dem Vorsitzenden Elmar Lietmann, zuteil. Sie erhielt die Verdienstnadel des Landesjagdverbandes in Bronze.

Quelle: Westfälische Nachrichten, 20.04.2009


Hegering besuchte Tierpark Olderdissen 

Auf der Suche nach einem Ziel für die diesjährige Hegeringfahrt kam von Martin Holwitt die Empfehlung, den Heimat-Tierpark Olderdissen bei Bielefeld zu besuchen. So übernahm er auch die Organisation und am 27. Sept. ging es mit dem Bus nach Bielefeld. Der Tierpark, der 1930 bereits entstanden ist, nachdem der damalige Stadtförster Hornberg mit einem Rehkitz-Findelkind ein Gehege errichtete, hat sich zu einer großen Attraktion entwickelt. Das reizvolle Gelände rund um den alten Bauernhof Olderdissen im Stadtwald, nahe der Bielefelder Innenstadt, sollte den Bielefelder Bürgerinnen und Bürgern die heimische Natur durch praktischen Anschauungsunterricht näher zu bringen, war Konzept und Ziel des Tierparks. Heute ist dieser weit über die Grenzen Bielefelds bekannt und erfreut sich einer großen Besucherzahl.

 

Die Hegeringmitglieder konnten nach Ankunft in Bielefeld zunächst eine Stunde bei Kaffee und Kuchen plaudern. Dann hatten alle Teilnehmer ausreichend Zeit für einen Rundgang im Park. Um 19:00 Uhr war dann im Gasthof Westfälischer Hof in Einen der Abschluss mit einem Abendessen und anschließender gemütlicher Runde. Alle Teilnehmer bedankten sich bei den Organisatoren für die gelungene Hegeringfahrt.

 


Bericht: Alwin Wiggering Fotos: Thomas Dreimann


Bitte keine Rehkitze anfassen

„Die Mutter war nirgendwo zu sehen, die war überhaupt nicht mehr da“ erklärte das Mädchen dem Tierarzt und Hegeringmitglied Konrad Wiemeyer und hatte ein Kitz auf dem Arm.
„Das ist in der letzten Zeit häufig so“ wusste Konrad Wiemeyer zu berichten. „Mir stehen immer wieder die Haare zu Berge, wenn ich das sehe; aber die Kinder können nichts dafür“, so Wiemeyer. In der Tat sind Kinder diesbezüglich unschuldig und unbedarft, denn sie haben Angst, dass dem „Bambi“ etwas zustoßen könnte.
Der Hegering Milte-Einen möchte alle Eltern bitten, ihre Kinder dahingehend zu informieren, dass sie nie wildlebende Jungtiere anfassen sollten. Wenn das geschieht, wird keine Mutter mehr ihr Junges versorgen.
Gerade in der jetzigen Zeit kann es häufiger vorkommen, dass jemand ein „verwaistes“ Kitz findet. Das ist normal, denn die Ricke setzt ihr Kitz und entfernt sich dann. Da das Kitz in diesem Stadium keinen eigenen Geruch an sich hat, lässt die Ricke ihr Kitz allein, um nicht den Fuchs oder andere Räuber auf das Junge aufmerksam zu machen.
Aber keine Angst, die Ricke sucht regelmäßig ihr Kitz auf und füttert es.
Erst nach etwa 10-14 Tagen entwickelt das Kitz einen eigenen Fluchtreflex und flüchtet bei Gefahr; und danach erst ist es mit der Mutter unterwegs.
Also, bitte nicht anfassen und sofort weitergehen. Dem Kitz passiert dann so schnell nichts.

 

 

 

 

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